Unsere Kandidaten für den Salzhäuser Gemeinderat

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Salzhausen dankt den ausscheidenden
Fraktionsmitgliedern Elisabeth Mestmacher, Andreas Will und Jannis Koch für ihr
Engagement.

Die Kandidaten für die Kommunalwahl 2026 sind v.l.n.r. Stefan Peick, Haiko Eberhard,
Christoph Ritter, Oliver Voß. Auf dem Foto fehlt Thorsten Buchau!

Seit 2001 ist Lieschen, wie Elisabeth Mestmacher in Salzhausen und darüber hinaus
genannt wird, in der Unabhängigen Wählergemeinschaft aktiv und war in den vergangenen
25 Jahren nicht nur Bürgermeisterin Salzhausens (2016-2021) sondern auch in vielen
Ausschüssen im Gemeinderat und im Samtgemeinderat engagiert und streitbar für den
Erhalt des Dorfcharakters Salzhausens und zum Wohle der Menschen, die hier leben.
“Nun reichts aber auch mal so langsam” hat man Lieschen in den vergangenen Jahren oft
im Gemeinderat sagen hören und getreu diesem Motto hört sie jetzt in Salzhausen auf und
kandidiert nicht wieder für den Gemeinderat. Das bedeutet natürlich nicht, dass wir Elisabeth
nun nicht mehr auf der politischen Bühne sehen werden. Ihre Kandidatur für den
Samtgemeinderat hat sie noch einmal bekräftigt und lässt sich damit noch ein Türchen offen,
um die Entwicklung ihrer Heimatregion aktiv mitzugestalten.


Ebenfalls nicht mehr kandidieren wird Andreas Will, der nach 10 Jahren engagierter
Ratsarbeit, mit viel Herzblut und großer Expertise für die Themen insbesondere im
Planungs- und Hochbauausschuss aktiv war und keine hartnäckigen Diskussionen gescheut
hat. Auch Jannis Koch verlässt mit Ablauf dieser Ratsperiode den Gemeinderat und wird
nicht mehr kandidieren, um sich privaten und beruflichen Themen besser widmen zu
können.

Neu ins Team der Salzhäuser UWG kommt dafür Christoph Ritter, der bereits als beratendes
Mitglied für den Planungs- und Hochbauausschuss tätig war und als Bauingenieur mit dem
Schwerpunkt Straßenbau im Lüneburger Rathaus arbeitet.
Ganz neu bei der UWG dabei ist Stefan Peick, Maschinenbauingenieur und Hobby-Imker,
der mit seiner Familie in Salzhausen lebt und schon als Zuschauer bei der einen oder
anderen Sitzung im Rathaus in der Bürgerfragestunde mit diskutiert hat. So lag es nahe,
dass er jetzt den nächsten Schritt macht und sich als Kandidat der Unabhängigen
Wählergemeinschaft auch für den Gemeinderat zur Wahl stellt.

Außerdem kehrt mit Haiko Eberhard ein echtes politisches Schwergewicht der UWG zurück
auf die politische Bühne. Er wird sowohl für den Gemeinderat als auch den
Samtgemeinderat kandidieren und möchte so seine im Ruhestand gewonnene Freizeit für
das Wohl der Bürgerinnen und Bürger Salzhausens und der Samtgemeinde einsetzen.

Der 5. Mann im Team der UWG ist Thorsten Buchau, besser bekannt als „Hacke“ und vor allem
aktiver Feuerwehrmann der Feuerwehr Salzhausen.

Oliver Voß, Gruppenvorsitzender der UWG in Salzhausen, freut sich über das Salzhäuser
Team der UWG für die Kommunalwahl am 13. September 2026. “Wir bringen eine tolle
Fachkompetenz mit für Salzhausen und mit Haiko und Thorsten jemande, die seit den Anfangsjahren der
Unabhängigen Wählergemeinschaft dabei sind und die damaligen Werte und Ziele, die heute
noch genauso aktuell sind, wie kaum ein anderer vertreten.“

Salzhausen 2035 – UWG Antrag für Bürgerbeteiligung

Wer schon länger bei uns in Salzhausen lebt, der hat vor etwas mehr als 10 Jahren vielleicht schonmal den Zukunftsworkshop „Salzhausen 2025“ mitgemacht. Damals waren zahlreiche Bürgerinnen und Bürger beteiligt und haben gemeinsam Ideen für die Zukunft ihrer Heimatgemeinde erarbeitet.

Wir von der UWG Salzhausen, haben gemeinsam mit der Bürgermeisterin Bianca Tacke und der parteilosen Gemeinderätin Hilke Beer, einen Antrag gestellt, nach so vielen Jahren einmal zu evaluieren, welche Ideen von damals eigentlich umgesetzt wurden, welche nicht und warum nicht. Wenn diese Analyse fertig ist, will sich der Gemeinderat Salzhausen zusammensetzen und die Ideen neu bewerten und priorisieren. Im Anschluss daran soll es wieder eine Bürgerbeteiligung geben, die sich diesen und neuen Ideen widmet. Und diesmal soll es besser gemacht werden, als in der Vergangenheit. Wir haben gleich mitbeantragt, dass es eine laufende Überprüfung, ein so genanntes Monitoring der Projekte gibt und die Öffentlichkeit über deren Stati regelmäßig informiert wird.

Unser Antrag wurde im Ausschuss für Kulturelles, Vereinsförderung, Dorferneuerung und Landschaftspflege diskutiert und leicht modifiziert (die Verwaltung bat um mehr Zeit, als von uns vorgesehen) verabschiedet. Jetzt muss der Antrag noch Zustimmung im Gemeinderat finden und dann geht es im 2. Quartal 2026 los. Hier geht es zum Antrag: https://www.salzhausen.de/allris/vo020?VOLFDNR=1001082&refresh=false&TOLFDNR=1012906

UWG kritisiert die Planungen zur „Alten Molkerei“

Hamburger Investor plant an den Bedürfnissen Salzhausens / der Salzhäuser vorbei

Die UWG Salzhausen kritisiert die Planungen zur “Alten Molkerei“. Bei der Alten Molkerei handelt es sich um die ehemaligen Salmatec Gebäude auf dem Areal, wo auch Lidl ansässig ist. Nach dem Abriss der lange leerstehenden Gebäude will ein Hamburger Investor dort ein Geschäftsgebäude errichten und hat hierfür neben dem Drogeriemarkt Rossmann und einem Non-Food-Discounter als Mieter auch einen Filialbäcker gefunden, der dort eine Filiale und ein Cafe betreiben möchte.

Die UWG Salzhausen hatte im Beratungsprozess über die zukünftige Nutzung des Areals zahlreiche Vorschläge für attraktive Geschäfte unterbreitet, die ein komplementäres Angebot zu der bestehenden Einzelhandelsinfrastrukur Salzhausen darstellen würden und einen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort wären. Unter anderem kann sich die UWG Salzhausen eine Vinothek, ein Käse- und Fischfachgeschäft oder auch einen Bio-Markt oder “Shared Working Spaces” in den Räumlichkeiten vorstellen. Darüber hinaus gibt es in Salzhausen den dringenden Bedarf an kleinen Wohnungen für junge Menschen, die zwar hier arbeiten, aber nach Salzhausen pendeln müssen, da sie keine Wohnung finden. Auch hierfür hatte die UWG Salzhausen Vorschläge unterbreitet, die Wohnungen oberhalb einer Ladenzeile vorsahen.

UWG unterstützt Resolution des Salzhäuser Gemeinderat

UWG unterstützt Resolution des Salzhäuser Gemeinderat

Resolution des Gemeinderats Salzhausen zu den im Teilprogramm Windenergie für den Landkreis Harburg ausgewiesenen Windenergiegebieten in der Gemeinde Salzhausen.

Der Gemeinderat Salzhausen lehnt den vom Landkreis Harburg vorgelegten Entwurf für die ausgewiesenen Windenergiegebiete mit einer Größe von mehr als 9% der Gemeindefläche ab und fordert eine Anpassung mit einer maximalen Belastung von 3,16% der Gemeindefläche.

Begründung:
Der aktuelle Entwurf des Teilprogramms Windenergie im Regionalen Raumordnungsprogramm 2025 führt zu einer außerordentlich hohen Ausweisung von Windenergiegebieten auf dem Gebiet der Gemeinde Salzhausen. Nach dem Niedersächsischen Windenergieflächenbedarfsgesetz (NWindG) ist der Landkreis Harburg verpflichtet, bis Ende 2027 Windenergieflächen im Umfang von 3.051 ha (2,44% der Kreisfläche) und bis zum 31.12.2032 insgesamt 3.949 ha (3,16 % der Kreisfläche) auszuweisen. Die derzeit ausgewiesenen Windenergiegebiete würden dazu führen, dass die Gemeinde Salzhausen mit einem Anteil von 9,03 % ihrer Fläche im Vergleich zu den anderen Gemeinden des Landkreises Harburg deutlich ü b e r d u r c h s c h n i t t l i c h b e l a s t e t wird.

Der Gemeinderat Salzhausen spricht sich nicht grundsätzlich gegen die Ausweisung von Windenergiegebieten auf seinem Gemeindegebiet aus. Es werden alle
Bestrebungen unterstützt, die Versorgung mit fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energien umzustellen. Auch vor Ort soll ein Beitrag geleistet werden, um den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) und anderen Treibhausgasen zu verringern und damit den Klimawandel aktiv zu bekämpfen sowie ressourcenschonender zu w i r t s c h a f t e n .